Arno Amthor

Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens (Friedrich Nietzsche)

oder

Wer ohne Hoffnung lebt, ist schon so gut wie tot!

 

Ich wohne und lebe in Weiterstadt bei Darmstadt. Geboren wurde ich 1940 in Bergen-Enkheim, Landkreis Hanau. "Seit einigen Jahrzehnten ist diese ehemals westlichste Stadt des Kreises Hanau ein Stadtteil von Frankfurt/M."

Während meiner Schreinerlehre erlitt ich einen schweren Unfall. Ein Sturz aus ca. 10 Meter Höhe veränderte mein ganzes Leben. Als junger Mensch lag ich 56 Wochen in Gips und Streckverbänden. Die Folgeschäden waren unter anderem Gefühlseinschränkungen bis hin zur Gefühllosigkeit in den Beinen. Mit diesen Beschwerden habe ich gelernt zu leben, beziehungsweise habe ich gelernt, sie als einen Teil von mir anzunehmen. Die Hoffnung, irgendwann wieder beschwerdefrei laufen zu können, war dabei mein steter Antrieb. Ich lernte mich über das zu freuen, was ich machen konnte, sodass mein Umfeld mit der Zeit fast nichts bemerkte.

Ich entwickelte eine sehr große Leidenschaft zum Motorradfahren, bis hin zum aktiven Motocross-Sport. Am Anfang der 80er Jahre verleitete mich meine jetzige Frau Hertha, mit ihr in den Bergen zu wandern. Diese Bergwelt ließ mich bis heute nicht mehr los, sie ist einfach grandios, man hat das Gefühl, als wäre man näher bei seinem Schöpfer. Hinauf auf den Berg war kein Problem, aber katastrophal war es beim bergab gehen. Meine Frau Hertha hatte die Lösung: "Gehe rückwärts." Super, mit ihrer Hand steuerte sie mich zielsicher ins Tal. Inzwischen möchte ich mir ein Leben ohne Berge gar nicht mehr vorstellen. Ich übte mich in Geduld, durch diese kam ich zur Hoffnung und zum Glauben. Dieser führte mich zur Liebe. Zusammen waren sie der Schlüssel zur Lösung meiner Probleme.

Darum sage ich: Habe Geduld mit den Menschen, aber am meisten mit Dir selbst!